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Donnerstag, 26. Juli 2012

Statusbericht

Heute möchte ich mal wieder etwas von uns hören lassen, nachdem wir eine Woche lang den Kopf in den Sand gesteckt haben. Mitte letzter Woche bekamen wir Nachricht von Bau mit Rathje, dass wir bei den Bodenverhältnissen unseres Grundstücks die stärkste und bewehrteste Bodenplatte bräuchten, die man herstellen könne und der Mehrpreis hierfür bei ca. 11.000 Euro brutto läge. Gestern erhielt ich die Info, dass wir die Bodenplatte auf jeden Fall bräuchten, egal was für ein Haus wir bauen werden. Der Hauspreis bei denen liegt leider auch ohne unsere gewünschte Ausstattung und ohne die Mehrkosten für die Bodenplatte schon 10.000 Euro über unserem Budget. Also, wieder nichts. Und die Info mit den Mehrkosten (wobei andere uns für diese Position schon weniger berechnet haben), hat uns gleich noch mehr runtergezogen, denn BmR war das letzte ausstehende Angebot für unser Traumhaus.

Wir haben in den letzten Tagen also sehr viel diskutiert, eine Angebots-Vergleichstabelle erstellt und hin- und herüberlegt. Ein normales Einfamilienhaus mit Sattel- oder Krüppelwalmdach kommt einfach nicht in Frage. Das passt überhaupt nicht zu unseren Bedürfnissen. Unser Arbeitszimmer ist bei uns der wichtigste und meist genutzte Raum. Wir sitzen kaum im Wohnzimmer. Hier in der Wohnung ist das Arbeitszimmer leider der kleinste Raum mit knapp 10m². Im Haus soll er mind. 15m² haben, damit wir uns etwas besser bewegen können. Und vor allem darf der Raum keine Dachschrägen haben, denn durch mein Hobby benötige ich die Abstellflächen an den Wänden einfach! So kamen wir auf Stadtvillen, die ja im Obergeschoss auch gerade Wände haben. Ich hatte mich immer mehr mit dem Gedanken angefreundet und auch eine Anfrage bei der Gemeinde Elbmarsch gestellt, denn es gibt keinen B-Plan für das Gebiet und woher soll ich da wissen, ob ich da 2-geschossig bauen darf oder nicht?! Es gilt §34. Ich erhielt dann diese Info von der Gemeinde "Der § 34 des Baugesetzbuches sagt, wenn es keinen rechtsgültigen Bebauungsplan oder andere Vorschriften gibt, hat man das Recht innerhalb von bebauten Ortsteilen zu bauen, wenn sich das Bauvorhaben nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und der Grundstücksfläche, die überbaut werden soll, in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt und die Erschließung gesichert ist." Es müsse außerdem mit dem Landkreis Harburg abgeklärt werden, ob eine 2-geschossige Bauweise zulässig ist. Des Weiteren wäre die Gemeinde Drage bei der Gestaltung des Gebäudes mit einzubinden. Uff! Da ist mir die Lust auf eine Stadtvilla ehrlich gesagt gleich wieder vergangen. Die würde natürlich überhaupt nicht in das Bild des kleinen Ortes passen, ABER das Designerhaus, welches die Grundstücksvoreigentümer bauen wollten (und für das sie auch schon eine Baugenehmigung hatten!) hätte auch überhaupt gar nicht in den Ort gepasst. Also würde da schon eine Chance für ein Okay bestehen, aber hmmm...

Sven konnte sich die ganze Zeit schon nicht mit einer Umplanung anfreunden. Wir hätten dann am 22.07.12 eigentlich noch einen Termin mit einer Baufirma gehabt, die uns vor einigen Monaten mal einen echt guten Preis für den Bungalow gemacht hatte, aber nach eingehender Recherche habe ich den Termin wieder abgesagt.

In meinem Post vom 17.07.12 hatte ich ja aber schon angedeutet, dass noch nicht alles vorbei ist. Ich hatte nämlich an dem Tag nochmal mit der Firma Eilert & Schulte GmbH & Co. KG gesprochen und einen zweiten Termin für den 28.08.12 vereinbart. Sie haben einen kleineren Winkelbungalow mit 116m² auf ihrer Webseite und da habe ich mir mal den Preis geben lassen. Im Vergleich dazu auch den Preis für ein 115m² Einfamilienhaus. Es ist wirklich so, dass der Bungalow mal eben 11.000 Euro teurer ist. ABER wir wollen auf jeden Fall nochmal ein bisschen zusammen rechnen. Wenn wir auf einige Dinge verzichten, dann könnte es evtl. mit dem Haus klappen. Ich hatte ja schon gesagt, dass ich mit Schultehaus sehr gerne bauen würde, weil die einen echt guten Eindruck machen.

In der Zwischenzeit haben wir aber auch noch weitere Termine mit den 4 Brüdern aus Hohnstorf (05.08.12), die auch das Grundstück gegenüber bebauen werden, und Gehrhus aus Adendorf (28.08.12 - nach Schultehaus) vereinbart. Die 4 Brüder haben uns für unseren 128m² Winkelbungalow einen ganz guten Preis genannt. Evtl. könnten sie den Preis halten, weil sie eben auch die Baustelle gegenüber haben?! Ich bin nun sehr auf das schriftliche Angebot gespannt. Hier wurde nämlich auch schon mit dem Statiker gesprochen und die Bodenplatte würde hier keine 10k mehr kosten, da die Last beim Bungalow über die Fläche verteilt würde, so dass man auf diese Megabewehrung auch verzichten könne. Ich kann es nur so wiedergeben, wie es uns gesagt wurde. Bodenproben müssen aber auf jeden Fall noch einmal genommen werden, was ja auch in unserem Interesse ist. Und da ist es auch egal welche Baufirma es am Ende wird, hier wollen wir ja auf jeden Fall sicher sein, dass unser Haus später "nicht in der Mitte durchbricht".

Tja, nun sind wir also wieder voller Hoffnung, dass wir doch noch zu unserem Traumhäuschen kommen werden! Dann eben eine Nummer kleiner, mit weniger Dachneigung, ohne Treppenhaus und Treppe und evtl. Fenstersprossen. Das sind aber alles Punkte, die für den alten Preis nett gewesen wären. Da der Preis ja aber von keiner anderen Firma machbar ist, verzichten wir dann halt darauf. Vielleicht fliegt auch der Schornstein noch raus, wobei ich das wirklich seeehr schade fänd. Nur die Heizung wird noch ein Streitpunkt, da wir uns mittlerweile von einer anderen Luft Wasser Wärmepumpe inkl. zentraler Lüftungsanlage von Tecalor überzeugen konnten und diese beide besser finden würden, als das Splitgerät von DAIKIN, welches wir zuerst haben wollten (in Kombi mit den Inventer Lüftern, von denen wir nun komplett ab sind!). Na, mal schauen!

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Huhu Ihr BEIDEN,

da habt ihr ja viel zu überdenken,meine Güte,......das nervt bestimmt ganz schön.
Irgendwann möchte man ja auch mal positives hören und wissen,dass man in naher Zukunft auch anfangen kann.

Wir hatten damals auch dieselbe Baufirma wie unserer Grundstücksnachbar.
Das war wirklich günstiger,da der Baukran,der ja angefordert wird,von den Kosten her auf beide Parteien geteilt wurde.
Einige Tage hat die Firma bei uns gebaut,dann wieder beim Nachbarn,usw.,bis das der Rohbau fertig war.
Dumm war nur,dass unser Nachbar unbedingt ALLES immer eher haben wollte und der Firma ständig morgends auf "den Füßen " stand,damit sie bei ihm weitermachen und nicht bei uns.
Die Firma hat sich aber davon nicht beeinflussen lassen.
Als die Rohbauten dann fertig waren,hat jeder eh dann mit anderen Firmen den Dachstuhl und was alles so folgt zimmern/herstellen lassen.
Da war dann des Nachbars Rivalität Gott sei Dank vorbei!

Aber das muss von den Nachbarn her,ja NICHT so sein wie bei uns.
Die waren eh "vom andern Stern"*ggg
Hauptsache man spart Kosten,oder?

Ich wünsche Euch weiterhin Glück und das ihr endlich weiter kommt in ALLEM.

Ganz liebe Grüße

Marion