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Freitag, 7. September 2012

Bodenbeläge

Wir waren bereits vor einiger Zeit mal unterwegs, um nach Bodenbelägen für die Räume zu schauen, die keine Fliesen erhalten werden. Das wären dann also das Wohnzimmer, das Arbeitszimmer, das Schlafzimmer und das Gästezimmer. 

Bei unserer damaligen Tour stießen wir bei Obi auf das sogenannte Vinylparkett. Dieses setzt sich zusammen aus einer Korkschicht, einer "Aufbauschicht" aus Holz, einer 1,5 mm Korkschicht und der 2mm Vinyldeckschicht (Gesamtaufbau 10,5 mm). Dieser Fertigfußboden soll gut geeignet sein für Fußbodenheizungen und vor allem sehr robust. Ich war begeistert! Vor allem auch von den Dekoren.

sehr schön

und noch etwas dunkler

Durch die Suche nach dem neuen Bauunternehmen waren Ausflüge in Baumärkte und Co. erstmal hintenangestellt. Am Dienstag jedoch, nach Unterzeichnung des Bauvertrages, konnten wir es natürlich kaum noch erwarten. Auf dem Rückweg von Adendorf nach Hamburg sind wir dann in Glinde an der Laminathalle vorbeigefahren. Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein reines Lager und etwas ramschig, aber wenn man erst einmal hineingeht, dann wird man sehr nett und gut beraten und kann sich doch auch vieles ansehen.

Wir fragten natürlich gleich nach Vinylparkett und wurden mit großen Augen angeschaut. "Das würde sich ja gegenseitig aufheben". Öhö? Von Vinylparkett hatte man dort noch nichts gehört. Es gäbe jede Menge Vinylbodenausführen, jedoch gehöre Parkett ganz sicher nicht dazu. Ich bin dann schnell zum Auto gegangen, denn wir hatten in unserem Bauordner eine Infoseite über den Vinyl Fertigfußboden von Obi. Nachdem der nette Herr sich das alles durchgelesen hatte (z. B. Nutzschicht 0,2 mm), hat er uns einige Vinylböden gezeigt. Ürgs, das Plastikzeug gefiel uns gar nicht. Auch wenn Vinyl superrobust sein soll.



Nach einem kleinen Rundgang wurde uns dann das Mammut Laminat von Kronotex gezeigt. Es soll DAS Laminat am Markt sein. Sehr robust (Nutzungsklasse 33 - wird häufig im Gewerbe eingesetzt), es soll sehr gut für Fußbodenheizungen geeignet sein und es sieht vor allem verdammt gut aus. Die Paneele sind extra lang und sind an den Seiten geschliffen, so dass man jedes Paneel auf dem Boden sehen kann. Persönlich gefiel uns das "Everest Oak Beige" am besten. Als Trittschalldämmung wurden uns die Kronotherm sound Platten empfohlen. 

Das würde dann einen ca. Preis von 20,00 Euro/m² machen. Das Vinylparkett sollte 24,95 Euro/m² kosten. Ich glaube wir haben mit dem Mammut Everest Oak Beige unseren Bodenbelag schon gefunden! Na ja, wir haben ja schon des Öfteren bewiesen, dass das manchmal alles sehr schnell gehen kann *hihi*.

Kommentare:

Jinny hat gesagt…

Guten Abend :-)

Ein schönes Haus (Winkelbungalow) habt ihr euch ausgesucht, wir haben ja auch Einen ;-), alles auf einer Ebene, für`s Alter ideal.

Ja, das Thema "Boden" ist so ein Ding für sich, wir waren auch erst auf Laminat/ Vinyl aus, doch im Endeffekt wird es wohl (zumindest im Wohnzimmer) Parkett. Vinyl fällt aus, wegen der "geringen" Ausdämpfungen, das ist bei Kind und Hund sehr problematisch. Und bei Laminat(auch wenn es schon das Teure ist) sieht man, dass es "nicht lebt"... aber die endgültige Entscheidung treffen wir, wenn die Hausübergabe war und die Versorgungsleitungen gelegt wurden. Es ist ja schon ein Unterschied zwischen dem Quadratmeterpreisen vorhanden ;-)

LG Jinny

stralsundseifen.blogspot.de

Patrick hat gesagt…

Hallo Franzi und Sven,
ich habe auch noch nie von Vinylparkett gehört. Ich bin immer davon ausgegangen das es sich bei Parkett um eine Echtholzoberfäche handelt.

Gruß,
Patrick